14. Kulturfestival

Klosterruine

Paulinzella

23. - 26. August 2018

Programm 2016

So. 21.08.2016, 18.00 Uhr

Uschi Brüning & Band

»So wie ich«

Chanson/Swing

Gut 40 Jahre nach ihrem Bühnendebüt in der damaligen DDR platzierte sich Uschi Brüning 2014 erstmalig in den gesamtdeutschen Charts. Seit Jahren ist sie DIE Gesangs-Ikone aus dem Osten Deutschlands. Musiker und Musikfans verehren sie. Einer dieser Verehrer ist auch Manfred Krug. Er erfüllte sich 2014 den Wunsch, gemeinsam mit ihr das Album „Auserwählt“ aufzunehmen. Neben dem immensen Charterfolg, den das Album hatte, wurde es außerdem mit dem „Jazz-Award“ ausgezeichnet.

Der richtige Zeitpunkt also für ein neues Album. Mit ihren knapp 70 Jahren schöpft sie musikalisch aus dem Vollen und zieht ihre Zwischenbilanz. Für ihr neues Album „So wie ich“ wählt sie Titel, die sie früher bereits gesungen hat, die sie seit Jahren begleiten und die schon lange auf ihrer Wunschliste stehen. Darunter sind auf den ersten Blick auch einige Überraschungen: „Mit 17 hat man noch Träume“ - ein Schlager von Peggy March. Der Opener „So wie ich“ geht auf eine Burt-Bacharach-Komposition zurück, mit der schon Richard Chamberlain 1963 und noch einmal die Carpenters 1970 Riesenhits hatten. Geradezu atemberaubend, was Uschi Brüning aus dem steinalten „Windmills Of Your Mind“ (Vicky Leandros: „Wie sich Mühlen dreh‘n im Wind") macht. Von einer ungewöhnlichen Herangehensweise profitiert auch das Robert-Stolz-Stück „Das Lied ist aus“, mit dem schon Marlene Dietrich und Hildegard Knef Erfolge feierten.

Bei Uschi Brüning wird aus Schlager Jazz, aus Chanson wird Schlager und Jazz sprüht vor Leichtigkeit - ein Genre, das in Deutschland gerade mal von Hildegard Knef, Caterina Valente und Götz Alsmann bedient wurde, während international neben Frank Sinatra, Sarah Vaughan und Ella Fitzgerald eine Jazzgröße neben der anderen steht. Nicht ohne Grund wird Uschi Brüning daher als die Grand Dame des deutschen Jazz bezeichnet und die singt nun zum Glück wieder.


Besetzung:

Matthias Bätzel: Piano, Hammond B3
Matthias Eichhorn: Kontrabass
Heiko Jung: Schlagzeug, Percussion
Andreas Bicking: Tenorsaxophon, Flöten
Ernst-Ludwig Petrowsky: Altsaxophon, Flöte